COUCHEPIN - Un Obelix au conseil fédéral
Comme le dit si bien le Bund en bas de texte, Pascal Couchepin se croit drôle en faisant des blagues stupides à gros renfort de clin d'oeil pour ceux qui n'auraient pas compris le gag. Or Il n'est est pas à son premier coup d'essai. Il avait néanmoins nettement moins d'humour en 2005 quand il avait a eu la désagréable surprise de voir son nom déformé en «Couchepine» dans le dialogue d'un film en partie financé par la manne publique. Proposons à M. Bideau de le nommer pour un rôle à sa mesure comme Obelix dans le prochain épisode d'Asterix le Gaulois! Et pourquoi pas le reste du conseil federal pendant qu'on y est.
Mörgeli fordert Couchepins Rücktritt. Was sagen Sie dazu?
Ja, das ist richtig. Ein Mann, der sein Mundwerk nicht unter Kontrolle hat und seine politischen Gegenspieler wiederholt mit dem abscheulichen Nazis vergleicht, hat als Bundespräsident nichts zu suchen. (Source: http://www.espace.ch/artikel_480520.html)
Die Kritik wächst über den Mörgele-Mengele Witz
Die FDP des Kantons Schwyz distanziert sich in einer Mitteilung vom Donnerstag von FDP-Bundesrat Pascal Couchepins Mörgele-Mengele-Versprecher. Ob peinlicher Versprecher oder offensichtliche Beleidigung – das sei eines Bundespräsidenten nicht würdig. Wenn der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli an einer Sitzung vor mehreren Zeugen mit dem KZ-Lagerarzt Josef Mengele in Zusammenhang gebracht werde, «dann hört mein Verständnis auf», wird Kantonalpräsident Vincenzo Pedrazzini im Communiqué zitiert. Die Kantonalpartei distanziere sich «mit aller Deutlichkeit» von einer solchen Aussage. Sie werde auch bei der FDP Schweiz einen entsprechenden Protest einlegen, hiess es. «Nach dem leidigen Duce-Blocher-Vergleich vom letzten Herbst hat Couchepin erneut wenig Contenance bei seiner Wortwahl bewiesen.» Das sei eines Bundespräsidenten nicht würdig und schade dem ohnehin bedenklichen Niveau des politischen Diskurses in der Schweiz zusätzlich. Auch die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala, Mitglied der Wissenschaftskommission, betonte gegenüber Radio DRS, dass sie es «sehr umsichtig und auch klug» finden würde, wenn sich Couchepin «klar und in aller Deutlichkeit» entschuldigen würde.(sda)
Protokoll wirds zeigen
Jede parlamentarische Kommissionssitzung wird auf Tonband aufgenommen, auch die besagte Sitzung der Wissenschaftskommission des Nationalrates (WBK) vom vergangenen Freitag. Die Aufnahme dient dann jeweils als Grundlage für das schriftliche Protokoll. Dabei handelt es sich laut Marc Stucki, Sprecher der Parlamentsdienste, um ein sogenannt «analytisches Protokoll»: «Das ist eine Mischung zwischen einem Wort- und einem Beschlussprotokoll.» Nach Intervention verschiedener WBK-Mitglieder wird jetzt die Passage, in welchem Couchepin die umstrittene Aussage gemacht hat, wortwörtlich aufgezeichnet. Dieses Protokoll ist wie die Sitzungen vertraulich und eine Veröffentlichung nicht vorgesehen. Wenn die Kommission dies explizit verlangen würde, dann müssten laut Stucki zuerst noch rechtliche Abklärungen getätigt werden: «Denn es ist unklar, ob eine solche Publikation zulässig ist.» Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates (SPK) hat sich in einem ähnlichen Fall, damals gelangten Aussagen von alt Bundesrat Christoph Blocher an die Öffentlichkeit, gegen ein solches Vorgehen entschieden: Die SPK wollte kein Präjudiz schaffen. Ob im aktuellen Fall WBK-Mitglieder eine Veröffentlichung verlangen werden, ist noch unklar. (BZ)
KOMMENTAR
Effektiv ist die Geschichte wohl ziemlich banal – nämlich buchstäblich ein schlechter Witz. Couchepin ist offensichtlich der Versuchung des schnellen Amusements erlegen. Statt den vom Sitznachbarn aufgeklärten Irrtum für sich zu behalten, hat er diesen heiter in die Runde getragen. Couchepin ist so.
Wer ihn kennt, weiss: Manchmal redet er, ohne zu denken, und sagt Dinge, die man besser für sich behält. Das Problem: Couchepin hört sich gerne plaudern, sieht sich als geistreichen Unterhalter und merkt dabei häufig nicht, was für ein Trampel er ist: Immer wieder rutschen ihm unsensible Spässe und unbedachte Sprüche heraus.
Entschuldigen kann sich Couchepin für den Mörgele-Mengele-Spruch nicht, denn so gäbe er dem Vorfall ein Gewicht, das dieser nicht verdient. Aber wenigstens könnte der Bundespräsident verunglückten Humor eingestehen. Denn ein guter Staatsmann – und das möchte Couchepin gerne sein – kann auch einen schlechten Scherz zugeben. (Bund)
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08 Février 2008 à 16:28 dans
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