Prostitution - Un mac bulgare sous les verrous
Frauen skrupellos zur Prostitution gezwungen
von Attila Szenogrady
Ein bulgarischer Chef-Zuhälter und drei Türken sollen im Grossraum Zürich Menschenhandel mit osteuropäischen Prostituierten betrieben haben. Nun drohen den Angeklagten hohe Freiheitsstrafen.
Laut Anklage ein strenges Prügelregime
Im August 2006 wechselte der Bulgare nach seiner Haftentlassung das «Revier» und setzte neu auf das Zürcher Rotlicht-Milieu. Die Anklageschrift schilderte, wie der Chef-Zuhälter drei Landsfrauen aus Osteuropa in die Prostitution an der Limmat einführte und dabei ein strenges Regime aufzog. Dabei soll der Angeschuldigte die wirtschaftliche Notlage der Opfer skrupellos ausgenutzt haben. Regte sich Widerstand, so setzte es für die Geschädigten auch massiv Prügel ab.
In der Folge kontrollierte der Boss die Einkommen der Prostituierten und schöpfte jeweils mindestens die Hälfte ihrer Einkommen ab.
Viereinhalb Jahre gefordert
Innerhalb eines Jahres weitete der Angeklagte seine Tätigkeit von Zürich aus bis in die Ost- und Innerschweiz aus. Unter Mithilfe von drei türkischen Staatsangehörigen, die laut Anklage auch weitere Frauen aus Rumänien in die Prostitution zwangen.
Laut Staatsanwältin Silvia Steiner galt der Bulgare als Organisator, Transporteur und als Stellenvermittler. Bis zum 10. Juli 2007, als die Polizei zuschlug und der verhaftete Mann bis heute hinter Gitter verschwand.
Wo er laut Steiner auch für längere Zeit bleiben soll. So forderte sie für den Angeklagten vor Gericht eine hohe Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren. Wegen mehrfachen Menschenhandels und Förderung der Prostitution.
Für die drei weiteren Beschuldigten verlangte Steiner bedingte Strafen. Zwei Mal 18 Monate sowie ein Mal zwei Jahre.
Urteil am Donnerstag erwartet
Die Verteidiger setzten sich in längeren Plädoyers für Freisprüche ein. In erster Linie, da die massiven Vorwürfe gar nicht zu beweisen seien und die Frauen ihrer Tätigkeit freiwillig nachgegangen seien. Das Gericht stellte in Aussicht, dass die Urteile bereits am Donnerstag eröffnet werden.
Il n'y a que le conseil fédéral pour trouver que l'extension des accords bilatéraux est un long fleuve tranquille.
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04 Décembre 2008 à 18:31 dans
- Migrations



